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Inhaltsverzeichnis

HSCD + RC

  • Prüfer: Teich
  • Beisitzer: Michael Glaß
  • Ergebnis: 1

Bemerkungen

  • Entspannte Atmosphäre, nettes „Gespräch“
  • Prüfer lenkt Gespräch in die Richtung, die er haben will. Wenn Frage unklar → nachfragen.
  • Fragen und Diagramme waren vorbereitet, wurden aber dynamisch ausgewählt.

Fragen

HSCD

  • Codesign - was ist das? (→ complex, concurrent, coordinated, correct)
  • Wie sieht ein klassischer Codesign-Entwurfsfluss aus? (→ Spezifikation, Systemsynthese, HW/SW/IF-Synthese, Schätzung, Maschinencode, Netzliste)
  • Was findet man in einem SoC? (Prozessoren, Speicher, HW-Module, Busse, …)
  • Welche Arten von Verbindungsstrukturen gibt es in einem SoC? (→ Bus, circuit switching, packet switching (NoC))
  • Prüfer legt 3-Addresscode hin (ca. 15 Zeilen).
  • Was ist das?
  • Wo würde man dieses Diagramm im Doppeldachmodell einordnen? (→ SW-Blockebene)
  • Welche andere Darstellung für Zwischencode gibt es? (DAG)
  • Zeichnen Sie mal den DAG zu diesem 3-Addresscode.
  • Wie generiert man aus einem DAG den Maschinencode? (→ naiv: topologisch sortieren oder DP)
  • Was braucht man für DP zur Codegenerierung? (→ Zielarchitektur (Befehle mit Kosten), Anzahl der Vielzweckregister)
  • Bei welchen Prozessoren gibt es Spezialregister und keine Vielzweckregister? (→ kleine Microcontroller mit Akku und Indexregister)
  • Bei welchen Anwendungen macht es kaum Sinn, Parallelität einzuführen? (→ kontrollflussdominante Anwendungen - Steuerungsaufgaben)

RC

  • Wie sieht ein Van-Neumann Rechner aus? (Programm- u. Datenspeicher, Bus, Control unit, Processing unit)
  • Probleme davon? (→ sequentielle Instruktionsabarbeitung)
  • Wie kann man das verbessern? (→ Pipelining, Cache-Hierarchien)
  • Welche konfigurierbare Hardware gibt es und klassifizieren Sie diese? (→ PAL, PLA, CPLD, FPGA)
  • Unterschied PAL, PLA und wie sind diese konfigurierbar? (→ PAL: programmierbare UND-Matrix, PLA programmierbare UND- und ODER-Matrix, Konfiguration durch Durchbrennen von Transistoren)
  • Implementiere Sie mal „AB+C(not D)A+BD“ als PAL.
  • Wie ist k-LUT in einem SRAM-basierten FPGA aufgebaut? (→ RAM-Zelle mit k LUT-Eingängen als Adressleitung und 2^k Einträgen von je einem Bit als Ausgang)
  • Implementieren Sie mal „AB+CD+AB(not C)+A“ mit 3-LUTs. (→ erste LUT hat A,B,C als Eingang, zweite LUT hat Ergebnis von erster LUT, C und D als Eingang).
  • Welche Algorithmen würden dieses Problem lösen? (→ Chortle-crf und Flow-Map)
  • Was ist der Unterschied bezüglich des Ergebnisses? (→ Chortle-crf minimiert Anzahl der LUTs, Flow-Map minimiert die Latenz)
  • Was ist die Latenz? (→ Anzahl der LUTs im kritischen Pfad - hier also 2)
  • 1.0-Frage: Wie sieht eine 2-LUT als Netzliste aus? (→ 4 Flipflops mit nachgeschaltetem 4 zu 1 Multiplexer. 2 Inputs der LUT sind Selektor-Eingänge des Multiplexers)
  • Und wie sieht ein Multiplexer als Netzliste aus? (→ aus UND- und einem ODER-Gatter zusammenpuzzlen - vgl. TI1)